Zuckerkonsum wurde mit Alzheimers verbunden

Zuckerkonsum wurde mit Alzheimers verbunden

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Eine neue Studie hat eine „Kipppunkt“ Verbindung zwischen der Blutglukose und der Krankheit gezeigt, was bedeutet, dass Menschen mit hohen Zucker – Diäten einem größeren Risiko der Entwicklung der degenerativen neurologischen Krankheit ausgesetzt sind.

Etwa 70 Prozent von 413.000 Australiern mit Demenz haben auch Alzheimer, und mehr als 240 neue Fälle von Demenz werden jeden Tag nach Alzheimer Australien diagnostiziert. Forschung von der Universität von Bath fand heraus, dass überschüssige Glukose einem wichtigen Enzym schadet, das mit der Entzündungsreaktion auf die frühe Phase der Krankheit verbunden ist.

Ungewöhnlich hoher Blutzuckerspiegel oder Hyperglykämie ist ein bekanntes Merkmal von Diabetes und Fettleibigkeit. Diabetes-Patienten haben ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Alzheimer, wo abnorme Proteine aggregieren, um „Plaque“ und „Tangles“ im Gehirn zu bilden.

Es war bereits bekannt, dass Glukose und seine Abbauprodukte Proteine in Zellen schädigen können durch eine Reaktion, die Glykation genannt wird. Aber jetzt haben Wissenschaftler die spezifische molekulare Verbindung zwischen Glukose und Alzheimer-Krankheit enträtselt.

Bei Forschung auf Menschen mit und ohne Alzheimer fanden sie in den frühen Stadien der Alzheimer Glykoseschaden eines Enzyms namens MIF (Makrophagen Migration hemmender Faktor). MIF spielt eine Rolle bei der Immunantwort und Insulinregulation, und die Glykation begrenzt ihre Kräfte. So glauben die Forscher, dass Hemmung und Reduktion der MIF-Aktivität der „Kipppunkt“ im Verlauf der Progression sein kann.

 

Wenn die Krankheit fortschreitet, erhöht sich die Glykierung dieser Enzyme.

Professor Jean van den Elsen, von der Abteilung für Biologie und Biochemie der Universität Bath, sagte: „Wir haben gezeigt, dass dieses Enzym bereits durch die Glukose im Gehirn von Individuen in den frühen Stadien der Alzheimer-Krankheit modifiziert wurde.

Der nächste Schritt ist zu sehen, ob ähnliche Veränderungen im Blut erkannt werden können.

Dr. Omar Kassaar, von der Universität von Bath, sagte, dass überschüssiger Zucker „bekannt ist, für uns schlecht zu sein, wenn es um Diabetes und Fettleibigkeit geht, aber diese mögliche Verbindung mit der Alzheimer-Krankheit ist ein weiterer Grund dafür, dass wir auf unsere Zuckeraufnahme achten sollten und unsere Diäten entsprechend gestalten.“ Die Arbeit wird in der Zeitschrift ‚Scientific Reports‘ veröffentlicht.