Yoga-Trend Bikram Yoga – mit heißen Temperaturen zu mehr Fitness und Entspannung

Yoga-Trend Bikram Yoga – mit heißen Temperaturen zu mehr Fitness und Entspannung

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Bei Hollywood-Stars ist Bikram Yoga momentan die ultimative Trend-Sportart. Aber warum schwören Jennifer Aniston, George Clooney und Beyoncé darauf? Und was macht diese Yoga-Art so einzigartig?

Ein Überblick

Aller Anfang ist schwer, auch beim Yoga. Die Bewegungen sind neu, man ist außer Atem und die anderen Teilnehmer scheinen keinerlei Probleme zu haben, lächeln zufrieden und scheinen das Kursprogramm mit absoluter Leichtigkeit zu absolvieren. Du selbst hingegen hast Angst, jeden Moment vor Anstrengung und Hitze umzukippen und bereust deine Entscheidung, überhaupt gekommen zu sein. Aber keine Sorge, das geht nahezu allen Anfängern so und bei der zweiten Stunde sieht alles schon wieder ganz anders aus und du kannst dich selbst dafür loben, dass du nicht aufgegeben hast.

Yoga hat viele Facetten

Das einzig wahre Yoga existiert so nicht, denn Yoga hat viele verschiedene Stile und Facetten wie beispielsweise Power Yoga, Entspannungs-Yoga oder Meditations-Yoga. Mit Räucherstäbchen und spirituellen Mantras hat Bikram Yoga allerdings gar nichts zu tun. Bikram-Yoga wird bei einer Raumtemperatur von 40ºC ausgeübt.

Der Grund für diese hohen Temperaturen ist, dass die Gliedmaßen so dehnbarer werden und man sich nicht so leicht verletzt. Außerdem werden dadurch Giftstoffe ausgeschwitzt. Die Hitze trägt also zu Reinigung und Entgiftung bei und erhöht zudem die Fettverbrennung. Eine Altersgrenze für Bikram-Yoga gibt es nicht, denn es ist für jeden was dabei.

Die Ursprünge des Bikram Yoga

Der Namensgeber dieser Yoga-Art ist  Bikram Choudhury aus Kalkutta, der bereits Yoga praktizierte als er vier Jahre alt war. Inzwischen wird Bikram Yoga an mehr als 600 Schulen auf der ganzen Welt unterrichtet.

Was auf dich zukommt

Eineinhalb Stunden musst du für eine Bikram-Einheit einplanen. Die 26 Positionen sind Variationen aus dem Hatha Yoga. Jede davon wird zwei Mal ausgeführt. Begonnen wird mit den Positionen im Stehen, danach folgen liegen und sitzen. Zum Schluss konzentriert man sich aufs Atmen.

Im Vordergrund stehen Ausdauertraining sowie gleichzeitig Kraftaufbau und eine Verbesserung der Dehnbarkeit und des Gleichgewichts. Das Training spricht alle Muskelgruppen und Gelenke an und dient darüber hinaus auch der Entspannung und dem Stressabbau. Auch die körpereigenen Abwehrkräfte werden so gestärkt.

Einsteiger-Tipps:

  • Maximal 2 Stunden vorher die letzte Mahlzeit zu sich nehmen
  • Davor und danach braucht der Körper viel Flüssigkeit
  • Luftiges Sport-Outfit, beachte, dass es in dem Raum sehr heiß wird
  • Gleichmäßig und kontinuierlich atmen
  • Bei Unwohlsein, eine Pause einlegen und hinsetzen
  • Ruhe bewahren und hektische Bewegungen sowie Gespräche vermeiden