Wann sind alternativmedizinische Präparate schädlich?

Wann sind alternativmedizinische Präparate schädlich?

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Lass uns eine interessante, aufschlussreiche Geschichte erzählen.

Es geht um einen Jungen, der an einer ungewöhnlichen, seltsamen Krankheit leidet. Er leidet auch an Autismus, hier ist das aber nicht das größte Problem, egal wie überraschend das scheint.

Das vierjährige Kind verliert Gewicht, hat ständig Verstopfung und keinen Appetit. Er ist dafür immer durstig und uriniert oft. Seine Eltern bringen ihn in die Notaufnahme eines Krankenhauses, und langsam, aber sicher wird etwas Beunruhigendes zu einem Alptraum.

Das Kind nimmt für den Autismus regelmäßige Medikamente nicht ein und leidet an keinen anderen Krankheiten. Die Eltern sind gesund.

Nach langen Untersuchungen stellt es sich heraus, dass der Körper des Kindes einen viel zu hohen Kalziumspiegel hat. Da verschiedene Krebserkrankungen den Kalziumspiegel steigen können, beginnen die Ärzte ihn für solche zu untersuchen. Zum Glück finden sie nichts heraus.

Die Blutuntersuchung des Kindes zeigt, dass sein Vitamin D Spiegel extrem hoch ist. Er ist einfach gesagt von Vitamin D überdosiert. Sein Kalziumwert muss gesenkt werden, damit das Kind wieder gesund wird. Die Ärzte geben ihrem Patienten viel Flüssigkeit, Kalzitonin, Furosemid, und Biophosphonat. Allmählich beginnt der Blutwert des Kindes sich zu normalisieren.

Wie ist es zur Überdosis gekommen?

Die Mutter berichtet. Sie sagt den Ärzten, sie habe dem Jungen seit einem Jahr mehr als zehn verschiedene Mittel gegeben, die ein Homöopath als Behandlung des Autismus empfohlen hat. Darunter sind Mittel mit Kalzium und Magnesium, ein Vitamin D Präparat, Kamelmilch, die viel Kalzium enthält und Lebertran, der sehr viel Vitamin D enthält.

Einerseits ist Vitamin D bestimmt wichtig für den Körper. Es bietet viele verschiedene Vorteile – darunter die Tatsache, dass es beim Knochenaufbau hilft.

Daneben sind Ärzte einig, dass Mangel an Vitamin D -Mangel ein Faktor des Entstehens von Autismus ist. Auf jedem Fall sollen Sie mit einem Arzt sprechen, bevor Sie solche Präparate selbst einnehmen oder Ihrem Kind geben.

In diesem Fall waren die Eltern schockiert und erschüttert, denn sie haben durch diese Mittel ihren Sohn krank gemacht. Es wird falsch vermutet, dass Alternativmedikamente keinen Schaden anrichten.