Übersäuerung bei Ernährung – eines der wichtigsten gesundheitlichen Probleme

Übersäuerung bei Ernährung – eines der wichtigsten gesundheitlichen Probleme

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Zwar sprechen wir heute über Übersäuerung nicht viel, jedoch ist seit Anfang des 20.

Jahrhunderts bekannt, dass der Körper durch säureproduzierende Nahrungsmitteln übersäuert werden kann, was zu einem Ungleichgewicht zwischen Säuren und Basen im Körper führt.

So eine Übersäuerung, auch als Azidose bekannt, äußert sich in Form von verschiedenen Krankheiten und Syndromen. Unter diesen sind Gicht, Arthrose, Neurodermitis, Allergien, Osteoporose, Rheumatismus, Muskelschmerzen, Schlafstörungen, chronische Müdigkeit, Herzrhythmusstörungen und sogar Krebs.

Laut Maximilian Bircher-Benner können Krebszellen nur in einer sauren Umgebung gedeihen, was eigentlich zu Krebs führt.

Die überzähligen Säuren im Körper binden sich an die basischen Mineralien in den Knochen. Dieses Verfahren nennt man Demineralisation des Knochengewebes.

Die Salze, die dadurch entstehen lagern sich in den Zellen des Körpers, vor allem in dem Bindegewebe der Organe. Durch gesunde Ernährung lassen sich solche pathologische Verfahren vorbeugen. Es wird sogar behauptet, dass gesunde Ernährung schon bestehende Krankheiten heile.

Durch die dauerhafte Annahme säureproduzierender Nahrungsmittel wird der menschliche Körper bzw. die Nieren nicht mehr in der Lage, überschüssige Säuren auszuscheiden, was krank machen kann. Dann gibt es verschiedene Ernährungsformen, die von der Alternativmedizin als gesundheitlich und heilend weit empfohlen wird.

Die gesundheitlichen Vorteile spezieller Ernährungsweisen bestehen darin, dass man tatsachlich weniger säureproduzierende Anteile konsumiert, und diese durch basische Anteile ersetzt. Auf dieser Weise vermeidet man Übersäuerung und deren Folgen, wie z.B. verschiedene und chronische Leiden und Krankheiten, die wegen Demineralisation des Knochengewebes entstehen können.

Daher ist es von höchster Bedeutung, zwischen chronischer Übersäuerung und Azidose zu unterscheiden. Eigentlich sind sie nicht gleich. Bei Azidose des Blutes handelt es sich um eher saueres Blut. Das Blut ist jedoch noch immer basisch bei Übersäuerung. Das Blut wird normalerweise auf einem pH-Wert von ca. 7,4 gehalten, weil sogar ein bisschen niedrigere Werte sehr gefährlich sein können.

Dennoch sind die anderen Körperbereiche bzw. Gewebe bei Übersäuerung chronisch übersäuert. Übersäuerte Menschen leiden an einem chronischen Ungleichgewicht des Säure-Basen-Haushaltes bis zu der Körper nicht mehr in der Lage ist, das gesunde Gleichgewicht wieder zu erreichen.

Die chronische Übersäuerung lässt sich durch gesunde Ernährung sehr positiv beeinflußen, während das bei akuter Blutazidose nicht der Fall wäre, da es hier nötig ist, sehr schnell zu handeln. Eine Diät aus basischen Lebensmitteln wird daher empfohlen.

Vermeiden Sie säurebildende Lebensmittel, um den Säure-Basen-Haushalt auszugleichen. Wenn Sie Lebensmittel kaufen, achten Sie auf die Zutaten – wenn ein bestimmtes Gericht zu sauer ist, verzichten Sie darauf.