Sie leiden an Gicht? Lesen Sie über die Ernährung

Sie leiden an Gicht? Lesen Sie über die Ernährung

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Gicht wird durch eine unausgewogene Diät verursacht, die aus fleischhaltiger Ernährung und Alkohol besteht.  Gicht befindet sich auch unter den Erkrankungen, die Rheuma verursachen. Der Verlauf der Gicht lässt sich durch eine gezielt gesunde Ernährung positiv beeinflussen und Symptome dieser Rheuma-Erkrankung sogar lindern.

Was ist Gicht eigentlich?

Die Folgen von Gicht sind ziemlich erheblich. Ursachen der Krankheit sind hauptsächlich erhöhte Harnsäurespiegel. Man muss frühzeitig vorbeugende Maßnahmen treffen, besonders was die Ernährung angeht. Die Produktion von Harnsäure im Körper wird vor allem durch Lebensmittel tierischen Ursprungs gefördert, was in der Regel einen erhöhten Harnsäurespiegel verursacht. Die Nieren scheiden der Harnsäure aus und werden durch Alkoholkonsum gehemmt.

Leiden Sie an Gicht, sollten Sie den übermäßigen Konsum von Alkohol vermeiden. Eine besondere Rolle wird von den Nieren bei Gicht gespielt. Sogenannte Nierenkuren, darunter regelmäßige Entgiftungen der Nieren, können ihnen immer noch schaden und daher die Entwicklung der Gicht beeinflussen. Sie sollen sich regelmäßig einer Trinkkur mit einem Extrakt aus der Heilpflanze Solidago unterziehen.

Gesund essen

Tierische Produkte sollten kein Teil des täglichen Speiseplans von Gicht-Patienten sein. Das geht vor allem Fleisch, Wurst und Fisch an. Es lässt sich empfehlen bei der Ernährung zu beachten, nicht mehr als 100 Gramm von Fleisch oder Fisch pro Tag zu essen, und nur spezialle, ausgewählte Sorten. Innereien und Lebensmittel mit viel Purinen sind unbedingt komplett vermieden.

Im Allgemeinen könnte die optimale Ernährung sich bei Gicht und auch zum Vorbeugen der Krankheit an folgenden Faktoren festgemacht werden: täglich Obst und Gemüse, viel Wasser trinken, wenig tierische Produkte, fettarme Zubereitung, und nur eine kleine Menge an Zucker. Bei Gicht ist diese Form der Ernährung normalerweise vorteilhaft und ist sogar in der Lage, Gicht und anderen Erkrankungen vorzubeugen.

Manche Produkte sind für die Niere besonders schädlich und können zu Gicht führen. Darunter sind einige Sorten von Fisch, wie beispielsweise Forelle, Sprotten oder Hering. Die sind nicht zu empfehlen, denn sie enthalten sehr viele Purine. Diese haben auch eine sehr negative Auswirkung auf den Verlauf, wenn Sie bereits an Gicht leiden, weil sie Harnsäure produzieren.

Andere solche Produkte, die einen ähnlichen Effekt haben und sind daher zu vermeiden sind die Haut von Geflügel, Milch, Butter, Käse, Jogurt und Eier, sowie Schweine- und Gänsefleisch. Eigentlich sind tierische Produkte wie Milch, Butter, Eier, Käse und Jogurt in Maßen annehmbar als Teil der Diät bei Gicht. Sie beeinflussen eher das Körpergewicht als den Verlauf der Krankheit. Die Verbindung ist dann indirekt, da ein zu hohes Körpergewicht den Verlauf und Ausprägung der Gicht beeinträchtigen kann.

Welche Lebensmittel sind zu empfehlen?

Sie dürfen alle Obst und Gemüse mit Ausnahme von Hülsenfrüchten, wie Linsen, Erbsen, Bohnen und Kohl, Spargel, Spinat und Rhabarber gern und jeden Tag essen, so oft wie Sie wollen. Vermeiden Sie jedoch den Gebrauch von Hefe, da sie zu viele Purine enthält. Backpulver ist eine tolle Alternative zu Hefe. Sie brauchen auf Brot natürlich nicht zu verzichten, aber wenn Sie Brot gern und oft essen, wählen Sie lieber Vollkornbrot.

Nüsse sind auch nicht verboten – Mandeln, Hasel- und Walnüsse sind besonders ratsam. Müssen Sie unbedingt Fisch essen, dann essen Sie lieber Sorten wie Scholle, Seezunge und Kabeljau. Gibt es einen Hunger auf Fleisch, dann ist Wildfleisch die beste Wahl der Ernährung bei Gicht. Für Betroffene von Gicht sind Weizenmehl, Roggen, Grieß, Reis und Nudeln unter anderen Getreiden sehr gut geeignet.

Einige Lebensmittel können den Verlauf von Gicht sogar positiv beeinflussen. Unter diesen sind Erdbeeren, Sellerie, Karotten, Zwiebeln, Pflaumen und Cranberries. Mindestens eine dieser Zutaten sollte optimal im täglichen Speiseplan als Saft, im Nachtisch oder im Salat integriert werden. Der Saft aus Cranberries hat einen positiven Effekt auf den Körper und insbesondere auf die Harnwege.

Muttersaft ist am besten geeignet. Vergessen Sie nicht, dass Sie jeden Tag zwei bis drei Liter Wasser trinken sollen. Kräutertee kann das Wasser ersetzen. Das Trinken verbessert das allgemeine Wohlbefinden, spült die Harnsäure besser aus dem Körper und hat eine entgiftende Wirkung auf die Nieren. Beachten Sie daher als Betroffener von Gicht die gesunde Ernährung und das angemessene Essen.