Kaffeetrinker leben länger

Kaffeetrinker leben länger

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Kaffeetrinker

Koffein ist wahrscheinlich nicht für die gesundheitsfördernde Wirkung von Kaffee verantwortlich.

Kaffeetrinken ist mit niedrigeren Sterblichkeitsraten verbunden, und eine neue Studie legt nahe, dass Koffein nicht für die Wirkung verantwortlich ist.

Die Forscher hatten demographische Daten und Gesundheitsdaten von 498.134 Briten mit einem Durchschnittsalter von 57 Jahren, einschließlich Angaben zum Kaffeekonsum und zu den genetischen Varianten, die den Coffein-Stoffwechsel beeinflussen. Mehr als drei Viertel waren Kaffeetrinker.

Über 10 Jahre später gab es 14.255 Todesfälle. Sie stellten fest, dass das Risiko für Todesfälle jeglicher Art, insbesondere von Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, stetig zurückging, da der Kaffeekonsum zunahm.

Diejenigen, die pro Tag eine Tasse tranken, hatten ein um 6 Prozent geringeres Risiko als diejenigen, die weniger tranken, und Menschen, die acht oder mehr Tassen pro Tag tranken, hatten ein um 14 Prozent geringeres Risiko.

Die in JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie wurde für Alter, Rasse, Rauchen, Geschlecht, Body-Mass-Index, Alkoholkonsum und andere Gesundheits- und Verhaltensfaktoren kontrolliert.

Art des Kaffees?

Die Ergebnisse waren für gemahlenen und löslichen Kaffee und für koffeinhaltige und entkoffeinierte ähnlich. Außerdem gab es keinen Unterschied, ob Menschen die genetischen Varianten für einen langsameren oder schnelleren Koffeinstoffwechsel hatten.

Vorteile

Bedeutet diese Beobachtungsstudie, dass jeder mehr Kaffee trinken sollte? Nein, sagte der Hauptautorin Erikka Loftfield, eine Forscherin am Nationalkrebsinstitut.

„Zu dieser Zeit bietet die Studie den Kaffeetrinkern eine Bestätigung, keine Hinweise. Die Ergebnisse deuten nicht darauf hin, dass die Menschen wegen des gesundheitlichen Nutzens von Kaffee mehr von ihm trinken sollten.“ Wenigstens nicht zu viel. Auch hängt die Annahme von Kaffee von der Person ab. Jemand mit Hochblutdruck wurde davon abgeraten, mehr als einen Kaffee pro Tag zu trinken. Aber Kaffee ist auf keinen Fall dieser Person verboten! Ein Kaffee könnte ihr tatsächlich helfen. Wenn Ihr Blutdruck eher niedrig ist, dann dürfen Sie mehr als einen Kaffee pro Tag trinken.

Kaffee und Übersäuerung stehen im engen Zusammenhang

Kaffee ist denjenigen nicht empfohlen, die an einer Krankheit durch Übersäuerung leiden. Kaffee ist nämlich sehr sauerbildend. Wenn dies Ihr Fall ist, können wir Ihnen Guarana Koffein empfehlen. Natürlich sollte es auch nicht jeden Tag verbraucht werden.

Es ist wesentlich gesünder, aber trotzdem. Auf diese Weise brauchen Sie auf Kaffee nicht völlig zu verzichten. Viele Studenten und sogar Hochleistungssportler gestehen dazu, dass Guarana Koffein man super wach macht. Die Kurve sinkt danach allmählich, nicht plötzlich wie mit herkömmlichen Kaffeesorten.

Leidet man an Übersäuerung, trotzdem kann den Kaffee nicht aufgeben, dann könnte einer seinen Verzehr anderer sauerbildender Lebensmittel minimieren. Dazu gehören Weißbrot, Fleisch, alle Milchprodukte, usw. Und natürlich Alkohol an erster Stelle.

Wenn Sie auf Alkohol nicht völlig verzichten können (das gilt für viele von uns), dann wissen Sie, dass es einen Unterschied zwischen Getränken gibt. Bier ist am schlechtesten. Es ist am sauerbildendsten. Dagegen sind Gin und Rum am wenigsten sauerbildend. Wenn Sie unbedingt trinken müssen, entscheiden Sie sich für Gin oder Rum. Rum passt zu Kräutertee hervorragend.