Habe ich Darmkrebs? Was sind die Anzeichen?

Habe ich Darmkrebs? Was sind die Anzeichen?

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Im Allgemeinen sind die Symptome von Darmkrebs verschieden und bereiten keine Schmerzen, wenigstens am Anfang. Die Früherkennung dieser Krankheit ist sehr bedeutsam, denn es gibt keine zuverlässigen Frühsymptome dafür, und die ersten Hinweise sind uncharakteristisch.

Unter den Symptomen sind Leistungsminderung, unklarer Gewichtsverlust, erhöhte Müdigkeit, blasse Haut, manchmal leichtes Fieber und sehr starker Nachtschweiß: Zwar sind alle diese allgemeinen Symptome  nicht charakteristisch und können aus anderen Gründen entstehen, aber sie können doch die ersten Hinweise auf Darmkrebserkrankung sein. Sie werden meist nicht richtig gewertet, sa sie zu mehrdeutig sind, daher entwickelt sich der Darmkrebs weiter.

Sichtbare Blutbeimengungen im Stuhl, Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung, andere Änderungen der Stuhlgewohnheiten, häufiger Stuhldrang und wiederkehrende Bauchschmerzen und Blähungen, faulig-eitriger Stuhlgeruch sind die ersten Anzeichen für Darmkrebs, die immer als typisches Warnsignal dienen. Sind diese Symptome vorhanden, dann brauchen Sie keinen Anlass mehr den Arzt aufzusuchen.

Eine Studie in England hat Beweis dafür gegeben, dass sich wiederholte Darmblutungen und Änderungen der Stuhlgewohnheiten als sichere Anzeichen eines Darmkrebs erweisen. Doch kann man nicht behaupten, dass es keinen Darmkrebs gibt, nur weil es kein Blut gibt.

Der Darmkrebs führt zu schmerzhaftem Stuhlgang und mit Schleim vermischte Blutauflagerungen, wenn er im Enddarm lokalisiert ist. Es kommt zu unwillkürlichem Stuhl- und Windabgang, wenn der Tumor schon den Enddarm verengt. Eine Verhärtung ist bei einem Darmtumor auf der rechten Seite zu spuren.

Früherkennung von Darmkrebs

Da Darmkrebs kommt nicht von heute auf morgen, sollen Sie die Möglichkeiten der Früherkennung von Darmkrebs ausnutzen. Deren Ziel ist es, Darmkrebs in einem frühen Stadium zu entdecken und zu entfernen, wenn er noch keine Symptome aufzeicht. Darmkrebs ist völlig heilbar, soweit man ihn frühzeitig erkennen kann. Gute Möglichkeiten dazu bestehen, da Darmkrebs sich langsam entwickelt. Die Zeitspanne zwischen dem gutartigen Adenom und dem bösartigen Tumor (bis zu er entsteht) beträgt etwa 8 Jahre.

Bei den meisten Darmkrebserkrankungen ist eine Entwicklung auf dem Boden eines vorbestehenden Adenoms zu beobachten, das sich bei einer Darmspiegelung rechtzeitig erkennen und entfernen lässt. Das Risiko wird bestimmt höher mit der Zeit – ab dem 50. Lebensjahr ist es wahrscheinlicher, an Darmkrebs zu erkranken.

Im Großen und Ganzen, werden die Möglichkeiten zu Vorsorgeuntersuchungen zu wenig genutzt. Man soll mit der Darmkrebsvorsorge je nach Art des Risikos schon wesentlich früher beginnen, wenn es ein familiäres Risiko für Darmkrebs besteht, das heißt wenn man dafür veranlagt ist. Das ist auch der Fall, wenn es ein erhöhtes Risiko aufgrund einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung wie Crohn oder Colitis ulcerosa gibt. Seit 2002 hat man in Deutschland einen sogenannten Monat ‚Darmkrebsmonat‘ jedes Jahr. Er wird im März gefeiert mit dem Ziel, die Aufmerksamkeit der Leute intensiv auf dieses Thema zu lenken.