Die ‚richtige‘ Menge an Körperfett?

Die ‚richtige‘ Menge an Körperfett?

SHARE

Was ist der Körperfettanteil eigentlich? Das ist ein Index, wie viel Prozent des Körpers aus Fett bestehen. Das Risiko für Arteriosklerose und ähnliche Herz – Kreislauf – System – Erkrankungen erhöht sich, falls dieser Anteil zu hoch ist. Das Körperfett soll in diesem Fall reduziert werden. Der beste Ansatz dazu besteht darin, sich zu bewegen und gesund zu essen, durch eine z.B. kalorienreduzierte Ernährung.

Body-Mass-Index

Der BMI zeigt das Verhältnis zwischen unserem Körpergewicht und unserer Körpergröße. Dadurch wird eine grobe Orientierung geboten, ob wir unter- oder übergewichtig sind, oder normal. Wir bekommen doch keine Angaben über die Zusammensetzung der Körpermasse durch den BMI.

Dann erfahren wir, was unser Körperfettanteil ist. Sie sollen wissen, dass schlanke Menschen auch zu viel Körperfett haben können, weil Fettdepots nicht immer offensichtlich sind. Zum Teil wird Fett auch in inneren Körperhöhlen gespeichert.

Die Gefahr

Ein sehr hoher Körperfettanteil kann eine negative Auswirkung auf unsere Gesundheit haben, weil er normalerweise mit einer Erhöhung des Blutdrucks und der Blutfettwerte einhergeht. Das ist mit zahlreichen Risiken verbunden, darunter Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzinfarkt. Wahrscheinlich ist auch die Entstehung eines Diabetes mellitus aufgrund von einem erhöhten Körperfettanteil.

Der Ort des Körperfetts

Nicht alle Körperfett sind gleich: Kleine Pölsterchen an Oberschenkel und Gesäß bereiten kein Risiko (oder fast kein Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung), aber eine Menge Fett am Bauch kann gefährlich sein. Der Körperfettanteil bietet keine Informationen über das Verhältnis verschiedener Fettarten im Körper selbst, jedoch gibt es entscheidende Unterschiede in diesem Fall. Beispielsweise ist Strukturfett wichtig für uns, denn es schützt unter anderem Organe und Gelenke vor einer zu starken Druckbelastung.

Im Gegenteil dazu, kann Speicherfett sehr schädlich für unsere Gesundheit sein – besonders wenn wir zu viel davon haben. Es lagert sich vorwiegend am Bauch, an den Oberschenkeln und am Gesäß. Durch diese Fettreserven kann der Mensch bis zu 40 Tage ohne Essen überleben. Im Großen und Ganzen sollte der Körperfettanteil nicht zu hoch aber auch nicht zu niedrig sein. Zu wenig Fett ist schädlich für die Gesundheit, zu viel aber auch. Der Körper kann nicht mehr störungsfrei funktionieren, wenn der Körperfettanteil so niedrig ist, dass die Strukturfettreserven angegriffen werden müssen.

Sie wollen den Körperfettanteil langfristig reduzieren? Einfach verzichten Sie auf Blitzdiäten. Ein günstiges Ergebnis kann nur durch eine gründliche Umstellung der Lebensgewohnheiten erreicht werden. Nicht nur eine gesunde, fettarme Ernährung ist wichtig, sondern auch viel Bewegung.

Eine Ernährungsumstellung alleine ist jedoch nicht genug, um den Körperfettanteil zu reduzieren. Sie müssen auch Sport machen. Ausdauersportarten wie Walken, Joggen und Schwimmen sind besonders angemessen. Treiben Sie idealerweise zweimal die Woche mindestens 20 Minuten Sport. Durch regelmäßiges Krafttraining lassen sich Muskeln aufbauen.

Wenn Sie nicht nur Übergewicht haben, sondern ist Ihr Körperfettanteil auch erhöht sollten Sie Ihre Ernährung so umstellen, dass Sie weniger Kalorien konsumieren als Sie verbrauchen. Am besten nehmen Sie gesunde Lebensmittel wie Gemüse, Obst und Vollkornprodukte auf. Nehmen Sie keine süßen und fettigen Speisen zu sich.